Der richtige Start

Alles was Sie vor der ersten Anfrage wissen sollten – von Preisen bis zum Ablauf.

Recht & Politik

EEG-Reform 2027: Lohnt sich Dachverpachtung noch?

Das Kabinett hat die EEG-Novelle beschlossen. Was das für Dacheigentümer bedeutet und welche Frist wirklich zählt.

Dachfläche ab 200 m² vermieten: Was ist realistisch?

Die ehrliche Antwort für kleinere Dächer: warum Anbieter abwinken, wie Sie Ihre wahre Gesamtfläche ermitteln und wann die Verpachtung doch klappt.

Scheune verpachten für Photovoltaik: was Ihr Dach wert ist

Welche Scheunen sich eignen, was die Pacht bringt und was bei Asbest, Statik und Restlebensdauer zu beachten ist.

Das ungenutzte Solarpotenzial auf Gewerbedächern

Auf Deutschlands Gewerbe- und Hallendächern liegt die größte ungenutzte Solarreserve. Warum sie leer bleibt und wie Eigentümer sie ohne Eigeninvestition nutzen.

GModG 2026 – Sanierungspflicht für Nichtwohngebäude

Was das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz und die EU-Mindeststandards (MEPS) für Gewerbe- und Industriegebäude bedeuten – und wie sich Sanierungs- und Solarpflicht ohne Eigenkapital erfüllen lassen.

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EPBD 2026 Marktreport: 316.000 Gewerbedächer betroffen

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Dach verpachten in ganz Deutschland

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Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

Die vier Fragen, die Eigentümer uns am häufigsten stellen. Ausführlich behandeln wir sie in den Ratgeber-Artikeln oben.

Ab welcher Dachfläche lohnt sich die Verpachtung?
Wirtschaftlich tragfähig wird ein Projekt in der Regel ab 500 m² zusammenhängender Dachfläche. Viele Anbieter am Markt setzen erst bei 800 bis 1.000 m² an, wir pachten bereits ab 500 m². Entscheidend ist dabei nicht nur die Größe, sondern auch die Statik, die Restlebensdauer der Dachhaut und die Entfernung zum nächsten Netzverknüpfungspunkt. Mehrere Gebäude auf einem Grundstück lassen sich zu einem Projekt zusammenfassen.
Wie viel Pacht bringt eine Dachfläche pro Quadratmeter?
Bei der jährlichen Pacht liegt die marktübliche Spanne 2026 zwischen 2 und 6 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Bei einer Einmalzahlung sind 100 bis 180 Euro je kWp installierter Leistung üblich, was bei rund 6 m² Dachfläche je kWp etwa 17 bis 30 Euro pro Quadratmeter über die Gesamtlaufzeit entspricht. Die konkrete Höhe hängt von Dachart, Statik, Netzanschluss und Flächengröße ab.
Welche Vergütungsmodelle gibt es?
Vier Modelle stehen zur Wahl: die Einmalzahlung als diskontierter Barwert aller Jahrespachten, die jährliche Pacht mit festen Raten über die Laufzeit, die kostenlose Dachsanierung, bei der die Sanierungskosten mit der Pacht verrechnet werden, und das Kombimodell aus Pacht und PPA, bei dem Sie zusätzlich günstigen Solarstrom vom eigenen Dach beziehen.
Wie lange läuft ein Dachnutzungsvertrag?
Üblich sind 20 bis 25 Jahre Grundlaufzeit, meist mit einer Verlängerungsoption von fünf Jahren. Diese Dauer ergibt sich aus der Förderperiode der Anlage. Ihre Ansprüche werden über eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit in Abteilung II des Grundbuchs abgesichert, sodass sie auch bei Insolvenz des Betreibers oder einem Verkauf der Anlage bestehen bleiben.